Wurmhumus selbst herstellen
Dieser Artikel wird Ihnen präsentiert von Immobilienmakler Bornheim
Wer einen gesunden, lebendigen Garten mit üppigem Pflanzenwachstum und reicher Ernte anstrebt, kommt an der Kraft natürlicher Düngemittel nicht vorbei. Unter den vielen Optionen sticht einer besonders hervor: Wurmhumus, auch Wurmkompost genannt. Dieser „schwarze Kaviar des Gartens“ ist ein wahres Wunderwerk der Natur und kann mit einfachen Mitteln selbst hergestellt werden. In diesem Artikel erfahren Sie, warum Wurmhumus ein Superfood für Ihre Pflanzen ist und wie Sie diesen wertvollen Naturdünger selbst produzieren können.
Warum Wurmhumus ein Powerbooster für Ihren Garten ist
Wurmhumus ist nicht einfach nur ein weiterer organischer Dünger – er ist ein regelrechtes Kraftpaket für Ihren Garten. Im Gegensatz zu herkömmlichem Kompost enthält selbst hergestellter Wurmhumus eine deutlich höhere Konzentration an Pflanzennährstoffen wie Stickstoff, Phosphor und Kalium. Aber das ist noch längst nicht alles: Er ist reich an Enzymen, guten Mikroorganismen und Wachstumshormonen, die das Bodenleben fördern und die Pflanzengesundheit stärken.
Durch seine krümelige, lockere Struktur verbessert Wurmhumus zudem die Bodenstruktur erheblich. Er erhöht die Wasserspeicherfähigkeit des Bodens und beugt gleichzeitig Staunässe vor – eine ideale Kombination für nahezu alle Gartenpflanzen. Ein weiterer Vorteil: Anders als bei manchen Düngern besteht bei Wurmkompost keine Verbrennungsgefahr für Pflanzen, selbst wenn er in größeren Mengen angewendet wird.
Die fleißigen Helfer: Die richtigen Würmer für Ihren Wurmkompost
Nicht jeder Regenwurm eignet sich gleichermaßen für die Produktion von hochwertigem Wurmhumus. Die Spezialisten für diese Aufgabe sind die sogenannten Kompostwürmer, vor allem der Eisenia fetida (Kompostwurm) und der Eisenia hortensis (Europäischer Nightcrawler). Diese Arten zeichnen sich durch ihre Effizienz beim Umwandeln organischer Materialien aus und vermehren sich unter geeigneten Bedingungen recht schnell.
Diese speziellen Kompostwürmer leben im Gegensatz zu gewöhnlichen Regenwürmern bevorzugt in den oberen, nährstoffreichen Bodenschichten oder direkt im verrottenden organischen Material. Sie sind wahre Abfallverwerter und können täglich etwa die Hälfte ihres Körpergewichts an organischem Material fressen und in wertvollen Humus umwandeln. Für einen funktionierenden Wurmkomposter benötigen Sie zu Beginn mindestens 500-1000 Würmer.
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Der perfekte Wurmkomposter für Ihren selbst hergestellten Wurmhumus
Um Wurmhumus selbst herzustellen, benötigen Sie zunächst ein geeignetes Behältnis. Ein Wurmkomposter kann gekauft oder selbst gebaut werden. Kommerzielle Modelle bestehen meist aus mehreren übereinander gestapelten Ebenen und sind oft besonders benutzerfreundlich gestaltet. Für Einsteiger kann dies eine gute Wahl sein.
Empfohlene Produkte zu Wurmkomposter
Wer handwerklich begabt ist, kann einen Wurmkomposter auch aus einer stabilen Kunststoffbox mit Deckel selbst bauen. Wichtig sind dabei:
- Luftlöcher im Deckel für die Sauerstoffzufuhr
- Drainage-Löcher am Boden für überschüssige Feuchtigkeit
- Eine Auffangschale für den entstehenden „Wurmtee“ (eine nährstoffreiche Flüssigkeit)
- Ein dunkler Standort bei Temperaturen zwischen 15-25°C
Die Größe des Komposters hängt von der Menge der zu verarbeitenden Küchenabfälle ab. Als Faustregel gilt: Pro Person im Haushalt etwa 10 Liter Volumen. Ein durchschnittlicher Wurmkomposter für einen 2-4-Personen-Haushalt hat etwa 30-50 Liter Fassungsvermögen.
Schritt für Schritt zum eigenen Wurmhumus
Die Herstellung von Wurmhumus ist nicht kompliziert, erfordert aber etwas Geduld und Aufmerksamkeit. Hier ist eine einfache Anleitung:
1. Wurmkomposter vorbereiten: Legen Sie den Boden Ihres Komposters mit feuchtem Zeitungspapier oder Karton aus. Darüber geben Sie eine Schicht feuchte, zerkleinerte Eierkartons, Pappe oder Kokosmatten als Startbett. Diese Materialien dienen als Kohlenstoffquelle und sollten gut angefeuchtet, aber nicht durchnässt sein.
2. Würmer einsetzen: Setzen Sie Ihre Kompostwürmer vorsichtig in die vorbereitete Box und lassen Sie sie einige Stunden bis Tage in Ruhe, damit sie sich an ihre neue Umgebung gewöhnen können. In dieser Zeit sollte der Komposter an einem dunklen, ruhigen Ort stehen.
3. Füttern beginnen: Beginnen Sie mit kleinen Mengen (etwa 200-300g) fein zerkleinerter Küchenabfälle. Geeignet sind Obst- und Gemüsereste, Kaffeesatz, Teebeutel (ohne Metallklammern), zerkleinerte Eierschalen und kleine Mengen Papier oder Karton. Wichtig: Die Abfälle immer mit etwas Erde oder altem Kompost bedecken, um Fruchtfliegen vorzubeugen.
4. Regelmäßige Pflege: Kontrollieren Sie regelmäßig den Feuchtigkeitsgehalt. Der Inhalt sollte sich wie ein ausgedrückter Schwamm anfühlen – feucht, aber nicht tropfnass. Sammeln Sie den entstehenden „Wurmtee“ aus der Auffangschale und verdünnen Sie ihn zum Gießen Ihrer Pflanzen (1:10 mit Wasser).
Mit der Zeit werden Sie ein Gefühl dafür entwickeln, wie viel Nahrung Ihre Wurmgemeinschaft bewältigen kann. Ein gut eingespielter Wurmkomposter kann erstaunliche Mengen an Küchenabfällen verarbeiten.
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Anwendung des selbst hergestellten Wurmhumus im Garten
Nach etwa 3-6 Monaten ist Ihr erster selbst hergestellter Wurmhumus erntereif. Er sollte dann eine dunkle, krümelige Konsistenz haben und angenehm erdig riechen. Die Ernte kann auf verschiedene Weisen erfolgen:
Bei mehrschichtigen Kompostern: Wenn die untere Schicht fertig ist, setzen Sie einfach eine neue Schicht oben auf. Die Würmer wandern nach oben zur frischen Nahrung, und Sie können den fertigen Humus unten entnehmen.
Bei einschichtigen Systemen: Häufen Sie das Material auf einer Plane oder Folie zu einem Kegel auf. Warten Sie einige Minuten, bis die lichtscheuen Würmer nach innen gewandert sind. Nun können Sie die äußere Schicht vorsichtig abnehmen. Wiederholen Sie den Vorgang, bis hauptsächlich Würmer übrig bleiben, die Sie wieder in den Komposter zurückgeben.
Der gewonnene Naturdünger kann vielseitig eingesetzt werden:
- Als Zugabe zu Pflanzerde (etwa 20% Wurmhumus)
- Als Mulchschicht um Pflanzen herum (1-2 cm dick)
- Als Zutat für Aussaat- und Stecklingssubstrat (etwa 10%)
- In verdünnter Form als Gießwasserzusatz (1:10)
Besonders dankbar reagieren Gemüsepflanzen, Kräuter und Blühpflanzen auf die Anwendung von Wurmhumus. Die Ergebnisse werden Sie begeistern: kräftigeres Wachstum, intensivere Blütenbildung und höhere Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten und Schädlinge.
Für besonders anspruchsvolle Pflanzen wie Tomaten oder Rosen können Sie den Wurmhumus auch mit anderen natürlichen Düngern wie Hornspänen kombinieren. Diese Kombination liefert sowohl Sofort- als auch Langzeitwirkung.
Häufige Herausforderungen bei der Wurmhumus-Herstellung
Die Herstellung von Wurmhumus ist relativ unkompliziert, dennoch können gelegentlich Probleme auftreten:
Unangenehme Gerüche: Ein gut funktionierender Wurmkomposter riecht angenehm erdig. Faulige oder säuerliche Gerüche deuten auf zu viel Feuchtigkeit oder Nahrung hin. Mischen Sie in diesem Fall trockene Materialien wie zerkleinerte Eierschalen, Pappe oder etwas Gartenerde unter und reduzieren Sie vorübergehend die Futtermenge.
Fruchtfliegen: Diese lästigen Besucher lassen sich durch konsequentes Abdecken der Speisereste mit einer dünnen Schicht Erde oder Kokosmatten vermeiden. Auch das Vergraben der frischen Abfälle unter älterem Material hilft.
Würmer versuchen zu entkommen: Dies ist oft ein Zeichen für ungünstige Bedingungen im Komposter – meist zu nass, zu trocken oder zu sauer. Überprüfen Sie die Feuchtigkeit und den pH-Wert (idealerweise neutral bis leicht alkalisch) und passen Sie diese an.
Fazit: Wurmhumus selbst herstellen lohnt sich mehrfach
Die Herstellung von Wurmhumus ist mehr als nur eine Methode zur Produktion eines hochwertigen Naturdüngers. Sie ist ein geschlossener Kreislauf, der organische Küchenabfälle in wertvollen Pflanzendünger umwandelt, die Umwelt schont und gleichzeitig für gesündere, vitalere Pflanzen in Ihrem Garten sorgt.
Mit einem gut eingerichteten Wurmkomposter sparen Sie nicht nur Geld für teure Spezialdünger, sondern leisten auch einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz. Die kleinen Helfer arbeiten leise und effizient im Hintergrund und produzieren für Sie einen der wertvollsten Dünger, den die Natur zu bieten hat.
Kombiniert mit anderen natürlichen Düngern und Pflanzenstärkungsmitteln wie denen aus unserem Artikel über mineralische Wunderhelfer für Pflanzen bildet selbst hergestellter Wurmhumus die Grundlage für einen gesunden, nachhaltigen Garten voller Leben und Wachstumskraft. Probieren Sie es aus – Ihre Pflanzen werden es Ihnen mit üppigem Wachstum danken!
+ Welche Würmer brauche ich für die Herstellung von Wurmhumus?
Für die Herstellung von hochwertigem Wurmhumus benötigen Sie spezielle Kompostwürmer, nicht einfache Regenwürmer aus dem Garten. Die besten Arten sind Eisenia fetida (Kompostwurm) und Eisenia hortensis (Europäischer Nightcrawler).
Diese speziellen Würmer sind echte Abfallverwerter und können täglich etwa die Hälfte ihres Körpergewichts an organischem Material fressen und in wertvollen Humus umwandeln. Sie leben bevorzugt direkt im verrottenden organischen Material und vermehren sich unter guten Bedingungen schnell.
Für den Start Ihres Wurmkomposters benötigen Sie mindestens 500-1000 Würmer. Diese Startpopulation können Sie online oder in Gartenfachgeschäften kaufen. Die Würmer werden meist in einer Kokoserde oder ähnlichem Substrat geliefert und lassen sich problemlos in Ihren vorbereiteten Komposter umsetzen.
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+ Wie baue ich einen Wurmkomposter selbst?
Einen Wurmkomposter können Sie ganz einfach aus einer stabilen Kunststoffbox mit Deckel selbst bauen. Für einen 2-4-Personen-Haushalt sollte die Box etwa 30-50 Liter Fassungsvermögen haben.
So gehen Sie vor:
- Bohren Sie mehrere kleine Luftlöcher in den Deckel für die Sauerstoffzufuhr
- Bohren Sie Drainage-Löcher in den Boden für überschüssige Feuchtigkeit
- Stellen Sie eine Auffangschale unter die Box für den wertvollen „Wurmtee“
- Legen Sie den Boden mit feuchtem Zeitungspapier oder Karton aus
Alternativ können Sie auch fertige Wurmkomposter-Sets kaufen, die mehrere übereinander gestapelte Ebenen haben und besonders benutzerfreundlich sind. Der Komposter sollte an einem dunklen Ort bei Temperaturen zwischen 15-25°C stehen.
+ Was darf ich in den Wurmkomposter geben?
Die Kompostwürmer fressen eine Vielzahl organischer Küchenabfälle. Geeignet sind:
- Obst- und Gemüsereste (am besten fein zerkleinert)
- Kaffeesatz und Teebeutel ohne Metallklammern
- Zerkleinerte Eierschalen
- Kleine Mengen Papier oder Karton
Nicht geeignet sind: Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Öle, Fette, Zwiebeln in großen Mengen und Zitrusfrüchte in Massen. Beginnen Sie anfangs mit kleinen Mengen von etwa 200-300g pro Woche und steigern Sie langsam.
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Wichtiger Tipp: Bedecken Sie die frischen Abfälle immer mit etwas Gartenerde, altem Kompost oder Kokosmatten, um Fruchtfliegen vorzubeugen. Je feiner Sie die Abfälle zerkleinern, desto schneller können die Würmer sie verarbeiten.
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+ Wie lange dauert es, bis ich Wurmhumus ernten kann?
Nach etwa 3-6 Monaten ist Ihr erster selbst hergestellter Wurmhumus erntereif. Die genaue Dauer hängt von verschiedenen Faktoren ab: der Anzahl Ihrer Kompostwürmer, der Temperatur, der Futtermenge und der Art der organischen Abfälle.
Fertiger Wurmhumus erkennen Sie an seiner dunklen, krümeligen Konsistenz und dem angenehm erdigen Geruch. Er sollte keine erkennbaren Reste mehr enthalten und sich feucht, aber nicht nass anfühlen.
Bei mehrschichtigen Wurmkompostern ist die Ernte besonders einfach: Wenn die untere Schicht fertig ist, wandern die Würmer automatisch nach oben zur frischen Nahrung. Bei einschichtigen Systemen häufen Sie das Material auf einer Plane zu einem Kegel auf und nutzen die Lichtscheu der Würmer zur Trennung.
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Tipp: Schon während der Wartezeit können Sie den wertvollen „Wurmtee“ aus der Auffangschale sammeln und verdünnt als Flüssigdünger verwenden.
+ Wie verwende ich Wurmhumus im Garten richtig?
Wurmhumus ist extrem vielseitig einsetzbar und kann im Gegensatz zu manchen Düngern nicht überdosiert werden – es besteht keine Verbrennungsgefahr für Pflanzen.
Anwendungsmöglichkeiten:
- Als Zugabe zu Pflanzerde: Mischen Sie etwa 20% Wurmhumus unter Ihre Blumenerde
- Als Mulchschicht: Verteilen Sie 1-2 cm dicke Schicht um Ihre Pflanzen herum
- Für Aussaat und Stecklinge: 10% Wurmhumus ins Substrat mischen
- Als Flüssigdünger: In verdünnter Form (1:10) zum Gießen verwenden
Besonders dankbar reagieren Gemüsepflanzen, Kräuter und Blühpflanzen auf Wurmhumus. Für anspruchsvolle Pflanzen wie Tomaten oder Rosen können Sie ihn mit Hornspänen kombinieren. Bewahren Sie überschüssigen Wurmhumus in einem Eimer mit Deckel auf – er bleibt lange haltbar.
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+ Was mache ich gegen Fruchtfliegen im Wurmkomposter?
Fruchtfliegen sind das häufigste Problem bei der Wurmhumus-Herstellung, lassen sich aber mit einfachen Maßnahmen sehr gut vermeiden. Die Fliegen werden von frischen Obst- und Gemüseresten angelockt.
Effektive Vorbeugung:
- Bedecken Sie frische Küchenabfälle immer sofort mit einer dünnen Schicht Gartenerde oder Kokosmatten
- Vergraben Sie die Abfälle unter älterem Material statt sie oben aufzulegen
- Mischen Sie trockene Materialien wie zerkleinerte Eierschalen oder Pappe unter
- Halten Sie den Deckel Ihres Wurmkomposters gut geschlossen
Falls bereits Fruchtfliegen vorhanden sind, können Sie zusätzlich eine Fruchtfliegenfalle aufstellen. Reduzieren Sie vorübergehend die Futtermenge und fügen Sie mehr trockene Materialien hinzu. Ein gut gepflegter Wurmkomposter sollte praktisch frei von Fruchtfliegen sein.
+ Wie feucht muss der Wurmkomposter sein?
Die richtige Feuchtigkeit ist entscheidend für den Erfolg Ihres Wurmkomposters. Der Inhalt sollte sich wie ein ausgedrückter Schwamm anfühlen – feucht, aber nicht tropfnass. Wenn Sie eine Handvoll Material zusammendrücken, sollten nur wenige Tropfen herauskommen.
Zu trocken? Ihre Kompostwürmer benötigen Feuchtigkeit zum Atmen und Bewegen. Besprühen Sie den Inhalt vorsichtig mit einer Sprühflasche oder geben Sie wasserreiche Küchenabfälle hinzu.
Zu nass? Dies führt zu Sauerstoffmangel, unangenehmen Gerüchen und kann die Würmer töten. Mischen Sie trockene Materialien wie zerkleinerte Pappe, Zeitungspapier oder Kokoserde unter. Leeren Sie regelmäßig die Auffangschale mit dem wertvollen „Wurmtee“. Ein Feuchtigkeitsmesser kann Ihnen helfen, die optimale Feuchtigkeit zu überwachen.
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+ Wo stelle ich den Wurmkomposter am besten auf?
Der richtige Standort ist entscheidend für einen funktionierenden Wurmkomposter. Kompostwürmer sind empfindlich gegenüber extremen Temperaturen und Licht.
Ideale Bedingungen:
- Temperatur: 15-25°C sind optimal. Unter 10°C werden die Würmer inaktiv, über 30°C kann es kritisch werden
- Licht: Dunkel oder halbdunkel – Würmer sind lichtscheu
- Standort: Keller, Garage, Schuppen, überdachter Balkon oder Waschküche sind ideal
- Zugänglichkeit: Sollte leicht erreichbar sein für regelmäßiges Füttern
Im Winter können Sie Ihren Komposter mit einer Thermobox oder Styropor-Isolierung schützen. Im Sommer sollte er vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt stehen. Ein Thermometer hilft Ihnen, die Temperatur zu überwachen. Gut geeignet sind auch spezielle Wurmkisten für den Balkon, die als Sitzbank getarnt sind.
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+ Was ist Wurmtee und wie verwende ich ihn?
Wurmtee ist die nährstoffreiche Flüssigkeit, die sich am Boden Ihres Wurmkomposters sammelt. Diese bernsteinfarbene bis dunkelbraune Flüssigkeit entsteht durch überschüssige Feuchtigkeit und ist vollgepackt mit Nährstoffen, Enzymen und nützlichen Mikroorganismen – praktisch ein Flüssigdünger der Extraklasse!
Sammeln Sie den Wurmtee regelmäßig aus der Auffangschale Ihres Komposters. Wichtig: Verwenden Sie ihn niemals pur, sondern immer verdünnt im Verhältnis 1:10 mit Wasser. Füllen Sie ihn am besten in eine Gießkanne oder Sprühflasche.
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Anwendung:
- Zum Gießen von Zimmerpflanzen, Gemüse und Kräutern
- Als Blattspray (weitere Verdünnung 1:20)
- Einmal wöchentlich während der Wachstumsphase
Lagern Sie überschüssigen Wurmtee in verschlossenen Flaschen im Kühlschrank, verwenden Sie ihn aber innerhalb weniger Tage für beste Ergebnisse.
+ Können Würmer aus dem Wurmkomposter entkommen?
Wenn Ihre Kompostwürmer versuchen zu entkommen, ist das ein klares Alarmsignal, dass etwas mit den Lebensbedingungen im Komposter nicht stimmt. Gesunde, zufriedene Würmer bleiben in ihrer Umgebung, wenn diese optimal ist.
Häufige Ursachen für Fluchtversuche:
- Zu nass: Überprüfen Sie die Feuchtigkeit und mischen Sie trockene Pappe oder Kokoserde unter
- Zu trocken: Befeuchten Sie mit einer Sprühflasche
- Zu sauer: Fügen Sie zerkleinerte Eierschalen oder Gartenkalk hinzu
- Falsche Temperatur: Optimal sind 15-25°C
- Giftige Substanzen: Keine Zwiebeln oder Zitrusfrüchte in Massen
Ein pH-Teststreifen hilft beim Überprüfen des Säuregehalts (ideal: neutral bis leicht alkalisch). Stellen Sie sicher, dass Ihr Wurmkomposter gut verschließbar ist, um Ausbrüche zu verhindern.