Hochbeet winterfest machen

Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, ist es Zeit, den Garten auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten. Besonders wichtig ist es dabei, das Hochbeet winterfest zu machen, um es vor Frost, Nässe und anderen winterlichen Einflüssen zu schützen. Mit der richtigen Vorbereitung verlängern Sie nicht nur die Lebensdauer Ihres Hochbeetes erheblich, sondern sorgen auch für einen optimalen Start in die nächste Gartensaison.
Warum das Hochbeet winterfest gemacht werden sollte
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Hochbeete sind eine Investition, die bei guter Pflege viele Jahre Freude bereiten. Doch ohne angemessenen Winterschutz können Frost und Feuchtigkeit dem Material zusetzen und die Lebensdauer deutlich verkürzen. Besonders Hochbeete aus Holz sind anfällig für witterungsbedingte Schäden, wenn sie nicht richtig geschützt werden.
Ein winterfestes Hochbeet bietet zudem weitere Vorteile:
- Schutz vor Auswaschung der Nährstoffe
- Verhinderung von Staunässe
- Vermeidung von Frostschäden an der Hochbeetstruktur
- Möglichkeit zum frühen Anbau im Folgejahr
Mit einer Hochbeet Abdeckung und der richtigen Vorbereitung können Sie sicherstellen, dass Ihr Hochbeet auch im nächsten Jahr wieder volle Ernteerfolge liefert.
Der richtige Zeitpunkt, um das Hochbeet winterfest zu machen
Der ideale Zeitpunkt für die Winterfestmachung Ihres Hochbeetes ist nach der letzten Ernte im Herbst, aber noch bevor der erste Frost einsetzt. In der Regel ist dies je nach Region zwischen Mitte Oktober und Anfang November der Fall. Warten Sie nicht zu lange, denn bei bereits gefrorener Erde ist die Vorbereitung wesentlich schwieriger.
Beobachten Sie die Wettervorhersage und planen Sie etwa ein Wochenende für die Arbeiten ein. So haben Sie genügend Zeit, alle nötigen Schritte in Ruhe durchzuführen. Wenn Sie Ihr Hochbeet winterfest machen, investieren Sie in die Zukunft Ihres Gartenglücks.
Schritt-für-Schritt: Hochbeet winterfest machen
Die Wintervorbereitung Ihres Hochbeetes lässt sich in mehrere wichtige Arbeitsschritte unterteilen. Befolgen Sie diese Anleitung für optimale Ergebnisse:
1. Erntereste entfernen und Hochbeet säubern
Beginnen Sie damit, alle Erntereste zu entfernen. Gesunde Pflanzenreste können kompostiert werden, kranke Pflanzen sollten Sie dagegen entsorgen, um keine Krankheitserreger zu übertragen. Entfernen Sie auch Unkraut und andere unerwünschte Gewächse. Mit einem Gartenwerkzeug Set geht diese Arbeit besonders leicht von der Hand.
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Reinigen Sie anschließend die Holzränder von anhaftender Erde und kontrollieren Sie das Hochbeet auf Beschädigungen. So können Sie rechtzeitig Reparaturen vornehmen, bevor der Winter Schäden verschlimmert.
2. Bodenstruktur lockern und Nährstoffe zuführen
Lockern Sie die obere Erdschicht mit einer Gartenkralle oder einem kleinen Grubber. Dies verbessert die Bodenstruktur und verhindert Verdichtungen. Jetzt ist auch der ideale Zeitpunkt, um dem Hochbeet Nährstoffe für die kommende Saison zuzuführen.
Arbeiten Sie organischen Kompost Erde oder gut verrotteten Mist in die oberste Schicht ein. Alternativ können Sie auch spezielle organische Winterdünger verwenden. Diese Nährstoffe haben über den Winter Zeit, sich mit der Erde zu verbinden, sodass sie im Frühjahr direkt verfügbar sind. In unserem Artikel Schicht für Schicht zum Gartenerfolg finden Sie weitere wertvolle Tipps zur optimalen Hochbeet-Befüllung.
3. Gründüngung aussäen
Eine hervorragende Methode, um das Hochbeet winterfest zu halten und gleichzeitig die Bodenqualität zu verbessern, ist die Aussaat von Gründüngungspflanzen. Pflanzen wie Feldsalat, Winterroggen oder Phacelia haben mehrere positive Effekte:
- Sie lockern den Boden mit ihren Wurzeln
- Sie binden Nährstoffe und verhindern deren Auswaschung
- Sie unterdrücken Unkrautwachstum
- Sie bieten Bodentieren Nahrung und Unterschlupf
Säen Sie die Gründüngung rechtzeitig aus, damit sie vor dem ersten Frost noch keimen und sich etablieren kann. Im Frühjahr können Sie die Pflanzen dann einfach unterhacken, wo sie als grüner Dünger weiter zur Bodenverbesserung beitragen.
4. Hochbeet abdecken für den Winterschutz
Um Ihr Hochbeet winterfest zu machen, ist eine geeignete Abdeckung unerlässlich. Je nach Bauart und Material des Hochbeetes gibt es verschiedene Möglichkeiten:
Für Holzhochbeete empfiehlt sich ein Zweifachschutz: Zunächst schützen Sie die Erde mit einem atmungsaktiven Gartenvlies winterfest, das Licht und Luft durchlässt, aber vor starkem Frost schützt. Darüber kann eine wasserdichte, aber atmungsaktive Plane gelegt werden, die vor übermäßiger Nässe schützt.
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Für Hochbeete aus wetterfesten Materialien wie Metall oder Kunststoff genügt oft eine einfache Vliesabdeckung zum Schutz der Erde. Achten Sie darauf, dass die Abdeckung gut befestigt ist, damit sie auch bei stärkeren Windböen nicht davonfliegt. Besonders praktisch sind speziell angepasste Hochbeet Vlies-Abdeckungen, die genau auf die Maße Ihres Hochbeetes zugeschnitten sind.
5. Zusätzlicher Schutz für die Hochbeetstruktur
Neben dem Schutz der Erde sollten Sie auch an die Struktur Ihres Hochbeetes denken. Bei Holzhochbeeten empfiehlt sich ein Anstrich mit umweltfreundlichem Holzschutzmittel, um das Material vor Feuchtigkeit zu schützen. Kontrollieren Sie vorher alle Ecken und Verbindungen auf Stabilität und bessern Sie bei Bedarf nach.
Metallhochbeete sollten auf Rostansätze überprüft und gegebenenfalls behandelt werden. Bei Kunststoffhochbeeten sollten Sie auf Risse achten, die durch Temperaturwechsel entstehen können.
Spezielle Pflege für verschiedene Hochbeet-Typen im Winter
Je nach Material und Bauart benötigt Ihr Hochbeet unterschiedliche Pflegemaßnahmen, um es erfolgreich winterfest zu machen:
Holzhochbeete winterfest machen
Holz ist ein natürliches Material, das besonders anfällig für Witterungseinflüsse ist. Deshalb benötigen Holzhochbeete im Winter besonderen Schutz:
Behandeln Sie das Holz mit einem ökologischen Holzschutzmittel, das für den Nutzgartenbereich zugelassen ist. Stellen Sie sicher, dass Wasser gut ablaufen kann und sich nicht an den Holzteilen staut. Bei älteren Hochbeeten kann es sinnvoll sein, zusätzliche Stützen anzubringen, um dem Druck von Schnee und Eis standzuhalten.
Ein cleverer Trick ist das Anbringen einer Noppenfolie an der Innenseite des Hochbeetes. Diese verhindert direkten Kontakt zwischen feuchter Erde und Holz und verlängert so die Lebensdauer erheblich.
Metall- und Kunststoffhochbeete schützen
Hochbeete aus Metall oder Kunststoff sind zwar weniger pflegeintensiv, benötigen aber dennoch Aufmerksamkeit:
Bei Metallhochbeeten sollten Sie auf Rostbildung achten und diese behandeln. Prüfen Sie die Stabilität, da Metall bei Kälte spröde werden kann. Bei Kunststoffhochbeeten kontrollieren Sie, ob durch Temperaturwechsel Spannungsrisse entstanden sind. Diese können mit speziellen Kunststoffklebern repariert werden.
Für beide Materialien gilt: Entfernen Sie regelmäßig Schnee, um unnötige Belastungen zu vermeiden, und stellen Sie sicher, dass die Entwässerung funktioniert.
Wintergemüse im Hochbeet anbauen
Wer sein Hochbeet nicht nur winterfest machen, sondern auch produktiv nutzen möchte, kann winterharte Gemüsesorten anpflanzen. Mit dem richtigen Schutz lassen sich auch in der kalten Jahreszeit Ernten erzielen.
Geeignete Wintergemüse sind:
- Feldsalat
- Winterportulak
- Grünkohl
- Winterzwiebeln
- Pastinaken
Um diese Pflanzen vor extremer Kälte zu schützen, können Sie einen Minigewächshaus-Aufsatz auf Ihrem Hochbeet installieren. Diese sind oft mit Hochbeet Zubehör kompatibel und leicht zu montieren. So bleiben die Temperaturen etwas höher, und Ihre Pflanzen sind vor Schnee und Eis geschützt.
Die Winternutzung des Hochbeetes wird ausführlich in unserem Artikel Ernteerfolg im erhöhten Gartenbeet behandelt – lesen Sie dort weitere praktische Tipps für den Winteranbau.
Häufige Fehler beim Hochbeet winterfest machen vermeiden
Um Ihr Hochbeet optimal zu schützen, sollten Sie diese häufigen Fehler vermeiden:
Fehler 1: Zu dichtes Abdecken
Eine komplett luftdichte Abdeckung führt zu Fäulnis und Schimmelbildung. Verwenden Sie stets atmungsaktive Materialien.
Fehler 2: Wasserstau zulassen
Stellen Sie sicher, dass Wasser abfließen kann und sich nicht im Hochbeet staut. Überprüfen Sie die Drainagefunktion vor dem Winter.
Fehler 3: Zu spätes Vorbereiten
Warten Sie nicht auf den ersten Frost, sondern machen Sie Ihr Hochbeet rechtzeitig winterfest, solange die Erde noch leicht zu bearbeiten ist.
Fehler 4: Holzschutz vernachlässigen
Besonders bei Holzhochbeeten ist der regelmäßige Schutzanstrich unverzichtbar, um die Lebensdauer zu verlängern.
Im Frühjahr: Das Hochbeet nach dem Winter fit machen
Sobald die Frostperiode vorbei ist und die Temperaturen steigen, ist es Zeit, das Hochbeet für die neue Gartensaison vorzubereiten:
Entfernen Sie vorsichtig die Winterabdeckung und lassen Sie die Erde einige Tage atmen. Lockern Sie die obere Erdschicht auf und ergänzen Sie bei Bedarf frische Hochbeet Erde. Gründüngungspflanzen können jetzt untergearbeitet werden, um als natürlicher Dünger zu dienen.
Kontrollieren Sie die Hochbeetstruktur auf Winterschäden und reparieren Sie diese umgehend. So ist Ihr Hochbeet bereit für eine erfolgreiche neue Gartensaison.
Fazit: Hochbeet winterfest machen lohnt sich
Die Zeit und Mühe, die Sie investieren, um Ihr Hochbeet winterfest zu machen, zahlt sich mehrfach aus. Sie schützen nicht nur Ihre Investition und verlängern die Lebensdauer des Hochbeetes, sondern schaffen auch optimale Voraussetzungen für das kommende Gartenjahr.
Mit der richtigen Vorbereitung, hochwertigen Materialien zum Abdecken und regelmäßigen Kontrollen während der Wintermonate können Sie sicherstellen, dass Ihr Hochbeet auch nach vielen Jahren noch Freude bereitet und reiche Ernten liefert.
Denken Sie daran: Ein gut geschütztes Hochbeet ist die beste Grundlage für einen erfolgreichen Start in die nächste Gartensaison!
Häufig gestellte Fragen
Wann ist der beste Zeitpunkt, um mein Hochbeet winterfest zu machen?
Der ideale Zeitpunkt ist nach der letzten Ernte im Herbst, aber noch vor dem ersten Frost – in der Regel zwischen Mitte Oktober und Anfang November. Warten Sie nicht zu lange, denn bei bereits gefrorener Erde wird die Arbeit deutlich schwieriger.
Beobachten Sie die Wettervorhersage und planen Sie am besten ein ganzes Wochenende ein. So haben Sie genug Zeit, alle wichtigen Schritte durchzuführen: Erntereste entfernen, die Erde mit Gartenkralle oder Grubber lockern, Kompost einarbeiten und das Hochbeet mit Gartenvlies abdecken.
Ein zusätzlicher Tipp: Wenn Sie noch Gründüngung aussäen möchten, sollten Sie dies rechtzeitig tun, damit die Pflanzen vor dem ersten Frost noch keimen können.
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Welche Abdeckung eignet sich am besten zum Schutz meines Hochbeets im Winter?
Die ideale Abdeckung hängt vom Material Ihres Hochbeets ab. Für Holzhochbeete empfiehlt sich ein Zweifachschutz: Zunächst ein atmungsaktives Gartenvlies, das Licht und Luft durchlässt aber vor Frost schützt. Darüber können Sie eine wasserdichte atmungsaktive Plane legen, die vor übermäßiger Nässe schützt.
Für Hochbeete aus Metall oder Kunststoff genügt meist eine einfache Vliesabdeckung zum Schutz der Erde. Achten Sie unbedingt darauf, dass die Abdeckung gut befestigt ist – Befestigungsklammern sind hier sehr praktisch.
Wichtig: Verwenden Sie niemals komplett luftdichte Materialien! Diese führen zu Fäulnis und Schimmelbildung. Atmungsaktive Materialien sind essentiell für ein gesundes Hochbeet.
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Wie schütze ich ein Holzhochbeet besonders gut vor Winterschäden?
Holzhochbeete brauchen im Winter besondere Aufmerksamkeit, da Holz anfällig für Feuchtigkeit und Frost ist. Beginnen Sie mit einem Anstrich aus ökologischem Holzschutzmittel, das für den Nutzgartenbereich zugelassen ist.
Ein cleverer Trick ist das Anbringen von Noppenfolie an der Innenseite des Hochbeetes. Diese verhindert direkten Kontakt zwischen feuchter Erde und Holz und verlängert die Lebensdauer erheblich. Kontrollieren Sie außerdem alle Ecken und Verbindungen auf Stabilität – bei Bedarf können Sie mit Winkelverbindern nachbessern.
Stellen Sie sicher, dass Wasser gut ablaufen kann und sich nicht am Holz staut. Bei älteren Hochbeeten können zusätzliche Stützen sinnvoll sein, um dem Druck von Schnee und Eis standzuhalten.
Was ist Gründüngung und wie hilft sie meinem Hochbeet im Winter?
Gründüngung ist eine hervorragende Methode, um Ihr Hochbeet winterfest zu halten und gleichzeitig die Bodenqualität zu verbessern. Dabei säen Sie spezielle Pflanzen wie Feldsalat, Winterroggen oder Phacelia aus.
Die Vorteile sind vielfältig: Die Pflanzen lockern den Boden mit ihren Wurzeln, binden Nährstoffe und verhindern deren Auswaschung durch Regen, unterdrücken Unkrautwachstum und bieten Bodentieren Nahrung und Unterschlupf. Im Frühjahr arbeiten Sie die Pflanzen einfach mit einer Gartenhacke unter, wo sie als natürlicher Dünger zur Bodenverbesserung beitragen.
Wichtig: Säen Sie die Gründüngung rechtzeitig aus, damit sie vor dem ersten Frost noch keimen und sich etablieren kann. Fertige Gründüngungsmischungen machen die Aussaat besonders einfach.
Welche Nährstoffe sollte ich meinem Hochbeet vor dem Winter zuführen?
Der Herbst ist der perfekte Zeitpunkt für eine Nährstoffgabe, denn die Substanzen haben über den Winter Zeit, sich mit der Erde zu verbinden und sind im Frühjahr direkt verfügbar. Am besten geeignet ist organischer Kompost oder gut verrotteter Mist.
Lockern Sie zunächst die obere Erdschicht mit einer Gartenkralle auf – das verbessert die Bodenstruktur und verhindert Verdichtungen. Arbeiten Sie dann den Kompost in die oberste Schicht ein. Alternativ können Sie auch speziellen organischen Winterdünger verwenden.
Besonders empfehlenswert ist auch Hornspäne, die über Monate langsam Stickstoff freisetzen. Kombinieren Sie dies mit Gesteinsmehl für Spurenelemente und Mineralien – so ist Ihr Hochbeet optimal versorgt.
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Kann ich im Winter noch Gemüse im Hochbeet anbauen?
Ja, absolut! Mit dem richtigen Schutz können Sie auch in der kalten Jahreszeit ernten. Winterharte Gemüsesorten wie Feldsalat, Winterportulak, Grünkohl, Winterzwiebeln und Pastinaken eignen sich hervorragend.
Um diese Pflanzen vor extremer Kälte zu schützen, empfiehlt sich ein Frühbeetaufsatz oder Minigewächshaus-Aufsatz für Ihr Hochbeet. Diese sind meist leicht zu montieren und halten die Temperaturen etwas höher. Zusätzlich können Sie bei starkem Frost noch Gartenvlies über die Pflanzen legen.
So bleibt Ihr Hochbeet produktiv und Sie können auch im Winter frisches Gemüse ernten!
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Wie vermeide ich Staunässe im Hochbeet während des Winters?
Staunässe ist einer der häufigsten Fehler beim Überwintern und kann zu Fäulnis, Schimmel und Wurzelschäden führen. Der wichtigste Punkt ist eine funktionierende Drainage. Überprüfen Sie vor dem Winter, ob die Abflusslöcher an der Unterseite Ihres Hochbeets frei sind und das Wasser ungehindert ablaufen kann.
Verwenden Sie nur atmungsaktive Abdeckmaterialien wie Gartenvlies – niemals komplett wasserdichte Planen ohne Luftzirkulation. Falls Sie eine wasserdichte Plane verwenden, legen Sie diese schräg auf, damit Regenwasser ablaufen kann.
Lockern Sie im Herbst die Erde mit einer Grabegabel – verdichtete Erde speichert Wasser und begünstigt Staunässe. Bei sehr schweren Böden können Sie etwas Sand einarbeiten, um die Drainage zu verbessern.
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Welche Werkzeuge und Materialien brauche ich, um mein Hochbeet winterfest zu machen?
Für eine professionelle Wintervorbereitung benötigen Sie einige grundlegende Werkzeuge und Materialien. An Werkzeugen sind eine Gartenkralle oder ein Grubber zum Lockern der Erde unerlässlich. Eine Gartenschere hilft beim Entfernen von Pflanzenresten, und ein Paar Gartenhandschuhe schützt Ihre Hände.
An Materialien benötigen Sie Kompost oder organischen Dünger, Gartenvlies zum Abdecken und gegebenenfalls eine Gartenplane. Befestigungsklammern oder Erdanker sichern die Abdeckung bei Wind.
Für Holzhochbeete sollten Sie zusätzlich ökologisches Holzschutzmittel und einen Pinsel bereithalten.
Muss ich mein Hochbeet im Winter regelmäßig kontrollieren?
Ja, regelmäßige Kontrollen sind wichtig, auch wenn Ihr Hochbeet gut vorbereitet ist. Überprüfen Sie etwa alle zwei bis drei Wochen, ob die Abdeckung noch fest sitzt und nicht durch Wind verrutscht ist. Befestigungsklammern können bei Bedarf nachgezogen werden.
Entfernen Sie nach starkem Schneefall die Schneelast mit einem weichen Besen, um Beschädigungen der Struktur zu vermeiden. Bei Holzhochbeeten sollten Sie auf Anzeichen von Feuchtigkeit oder Schäden achten.
Wenn Sie Wintergemüse angebaut haben, kontrollieren Sie die Pflanzen regelmäßig und entfernen Sie welke Blätter. An frostfreien Tagen können Sie unter der Abdeckung nachsehen, ob sich Kondenswasser gebildet hat – dann sollten Sie kurz lüften. Falls Sie ein Bodenthermometer verwenden, können Sie die Temperatur im Hochbeet überwachen.
Diese regelmäßigen Checks nehmen nur wenige Minuten in Anspruch, können aber größere Schäden verhindern und sorgen für einen optimalen Start im Frühjahr.
Was mache ich im Frühjahr, wenn ich mein Hochbeet wieder in Betrieb nehmen möchte?
Sobald die Frostperiode vorbei ist und die Temperaturen konstant über 5°C liegen, ist es Zeit für den Frühjahrsstart. Entfernen Sie zunächst vorsichtig die Winterabdeckung – Gartenvlies und Planen sollten gereinigt und trocken gelagert werden für den nächsten Winter.
Lassen Sie die Erde einige Tage atmen und lockern Sie dann die obere Schicht mit einer Grabegabel auf. Gründüngungspflanzen arbeiten Sie mit einer Gartenhacke unter, wo sie als natürlicher Dünger dienen.
Ergänzen Sie bei Bedarf frische Hochbeeterde – über den Winter sackt die Erde meist etwas ab. Kontrollieren Sie die Hochbeetstruktur auf Winterschäden und reparieren Sie diese mit rostfreien Schrauben oder Holzlasur. Jetzt ist Ihr Hochbeet bereit für die neue Gartensaison!