Grundwasserpumpen für effiziente Gartenbewässerung
Wer seinen Garten in trockenen Sommermonaten regelmäßig bewässert, kennt das Problem: Die Wasserrechnung steigt, während der Grundwasserspiegel sinkt. Eine nachhaltige Alternative zur Nutzung von Trinkwasser bietet die **Grundwasserpumpe**. Diese ermöglicht einen direkten Zugang zu einer natürlichen Wasserquelle direkt unter Ihrem Grundstück und revolutioniert dadurch Ihr Bewässerungskonzept. In diesem Artikel erfahren Sie alles Wissenswerte über **Grundwasserpumpen für die Gartenbewässerung** – von der Funktionsweise über die Installation bis hin zu rechtlichen Aspekten.
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Warum Grundwasser für die Gartenbewässerung nutzen?
Die Nutzung von Grundwasser zur Bewässerung Ihres Gartens bietet zahlreiche Vorteile. Im Gegensatz zum Leitungswasser fallen keine laufenden Kosten an, abgesehen von der Energie für den Pumpenbetrieb. Nach der Anfangsinvestition in eine hochwertige **Tiefbrunnenpumpe** sparen Sie langfristig erhebliche Summen ein.
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Ein weiterer Vorteil: Grundwasser ist in der Regel kalkärmer als Leitungswasser und enthält keine Zusätze wie Chlor. Ihre Pflanzen werden es Ihnen danken! Zudem ist die Wassertemperatur konstant kühl, was besonders in Hitzephasen schonender für die Pflanzen ist als warmes Leitungswasser.
Besonders in Regionen mit häufigen Trockenperioden oder Bewässerungsverboten bietet eine Grundwasserpumpe Unabhängigkeit. Während Nachbarn bei Wasserknappheit ihre Gärten vertrocknen sehen müssen, können Sie weiterhin bewässern – vorausgesetzt, die lokalen Bestimmungen erlauben die Grundwassernutzung.
Typen von Grundwasserpumpen für den Garten
Je nach Tiefe des Grundwasserspiegels und Ihren spezifischen Anforderungen kommen unterschiedliche Pumpentypen in Frage:
Tiefbrunnenpumpen für die Grundwasserbewässerung
**Tiefbrunnenpumpen** sind speziell für Brunnen mit geringem Durchmesser und größerer Tiefe konzipiert. Sie werden direkt in den Brunnen abgesenkt und können Wasser aus Tiefen von bis zu 100 Metern fördern. Diese schlanken, zylindrischen Pumpen sind ideal für Bohrbrunnen und werden dort eingesetzt, wo der Grundwasserspiegel tiefer liegt.
Der Vorteil dieser Pumpen liegt in ihrer hohen Förderhöhe und dem geringen Platzbedarf. Zudem arbeiten sie sehr leise, da der Motor unter Wasser betrieben wird. Hochwertige Tiefbrunnenpumpen sind mit Überhitzungsschutz und Trockenlaufschutz ausgestattet, was ihre Lebensdauer deutlich erhöht. Bei der Auswahl sollten Sie auf die maximale Förderhöhe und -menge achten, die zu Ihrem Bewässerungssystem passt.
Hauswasserwerke und Gartenpumpen
Für flachere Brunnen oder Saugbrunnen eignen sich **Hauswasserwerke** oder klassische **Gartenpumpen**. Diese stehen oberirdisch und saugen das Wasser durch einen Schlauch an. Die maximale Saughöhe beträgt hier allerdings nur etwa 8-9 Meter, was ihre Einsatzmöglichkeiten einschränkt.
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Empfohlene Produkte zu Hauswasserwerk
Hauswasserwerke verfügen zusätzlich über einen Druckbehälter und eine automatische Drucksteuerung. Sinkt der Druck im System, beispielsweise durch Öffnen eines Wasserhahns, schaltet sich die Pumpe automatisch ein. Dies macht sie besonders komfortabel in der Handhabung und ideal für die Kombination mit intelligenten Bewässerungssystemen.
Installation einer Grundwasserpumpe für die Gartenbewässerung
Die Installation einer Grundwasserpumpe beginnt mit der Errichtung eines geeigneten Brunnens. Hierfür gibt es verschiedene Methoden:
Bohrbrunnen für optimale Grundwassernutzung
Ein Bohrbrunnen ist die professionellste Lösung, erfordert aber spezielles Equipment und Fachwissen. Die Bohrung erfolgt mit einem Durchmesser von etwa 10-30 cm bis unter den Grundwasserspiegel. Anschließend wird ein Filterrohr eingesetzt, das verhindert, dass Sand und Sedimente in die Pumpe gelangen.
Für einen Bohrbrunnen sollten Sie in der Regel ein Fachunternehmen beauftragen. Die Kosten variieren je nach Region, Bodenbeschaffenheit und Bohrtiefe, liegen aber typischerweise zwischen 1.500 und 5.000 Euro. Trotz der höheren Anfangsinvestition bietet ein professionell errichteter Bohrbrunnen die höchste Zuverlässigkeit und Langlebigkeit.
Rammbrunnen als kostengünstige Alternative
Wenn der Grundwasserspiegel relativ hoch liegt (weniger als 7 Meter Tiefe) und der Boden sandig ist, kommt ein **Rammbrunnen** in Frage. Hierbei wird ein Brunnenrohr mit Spitze und Filterbereich in den Boden gerammt – eine Methode, die mit etwas handwerklichem Geschick auch von Heimwerkern umgesetzt werden kann.
Die Kosten für das Material eines Rammbrunnens beginnen bei etwa 200 Euro. Beachten Sie jedoch, dass diese Methode nicht für alle Bodenarten geeignet ist. Bei Lehm, Ton oder steinigem Untergrund ist ein Rammbrunnen kaum realisierbar.
Einbau der Grundwasserpumpe
Nach Fertigstellung des Brunnens erfolgt der Einbau der Pumpe. Bei Tiefbrunnenpumpen wird diese am Förderkabel in die gewünschte Tiefe abgesenkt und über ein Steigrohr mit der oberirdischen Wasserleitung verbunden. **Wichtig: Die Pumpe sollte nicht direkt auf dem Brunnenboden aufliegen, um die Ansaugung von Sedimenten zu vermeiden.**
Bei der Installation sollten Sie unbedingt einen **Trockenlaufschutz** vorsehen, der die Pumpe bei Wassermangel automatisch abschaltet. Dies verhindert kostspielige Schäden an der Pumpe. Zudem empfiehlt sich der Einbau eines **Wasserfilters** vor allem dann, wenn Sie empfindliche Bewässerungssysteme wie Tropfschläuche oder Mikrosprinkler betreiben möchten.
Verbindung mit Bewässerungssystemen
Eine Grundwasserpumpe lässt sich hervorragend mit verschiedenen Bewässerungssystemen kombinieren. Besonders effizient ist die Kopplung mit einer Tropfbewässerung für blühende Gärten, die Wasser gezielt und sparsam an die Pflanzen abgibt.
Für die Steuerung bieten sich **Bewässerungscomputer mit Feuchtigkeitssensoren** an. Diese messen die Bodenfeuchte und aktivieren die Bewässerung nur bei tatsächlichem Bedarf. In Kombination mit Ihrer Grundwasserpumpe schaffen Sie so ein vollautomatisches, ressourcenschonendes Bewässerungssystem.
Wenn Sie größere Flächen bewässern möchten, können Sie Ihre Grundwasserpumpe auch mit **verstellbaren Rasensprengern** oder **Kreisregnern** kombinieren. Achten Sie hierbei darauf, dass die Pumpleistung ausreichend dimensioniert ist, um den nötigen Wasserdruck zu erzeugen.
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Rechtliche Aspekte bei der Grundwassernutzung
Die rechtlichen Bestimmungen zur Grundwasserentnahme variieren stark je nach Bundesland und sogar von Kommune zu Kommune. In den meisten Regionen ist eine kleine Grundwasserentnahme für die Gartenbewässerung genehmigungsfrei, sofern bestimmte Mengengrenzen nicht überschritten werden.
**Wichtig zu wissen:** Auch wenn keine Genehmigung erforderlich ist, besteht in vielen Bundesländern eine Anzeigepflicht. Das bedeutet, Sie müssen die Errichtung eines Brunnens bei der zuständigen Wasserbehörde anmelden.
In Wasserschutzgebieten oder bei beabsichtigter Entnahme größerer Mengen ist in jedem Fall eine wasserrechtliche Erlaubnis einzuholen. Informieren Sie sich unbedingt vor Beginn der Arbeiten bei Ihrer lokalen Wasserbehörde über die geltenden Bestimmungen, um spätere Probleme zu vermeiden.
Wartung und Pflege Ihrer Grundwasserpumpe
Um eine lange Lebensdauer Ihrer Grundwasserpumpe zu gewährleisten, sind regelmäßige Wartungsmaßnahmen unerlässlich. Prüfen Sie mindestens einmal jährlich alle Anschlüsse und Dichtungen auf Undichtigkeiten. Reinigen Sie vorhandene Filter und überprüfen Sie die Funktionsfähigkeit des Trockenlaufschutzes.
Bei oberirdischen Pumpen ist vor dem ersten Frost eine Entleerung notwendig, um Frostschäden zu vermeiden. Tiefbrunnenpumpen sind durch ihre Position unter dem Grundwasserspiegel in der Regel frostgeschützt.
Achten Sie auf ungewöhnliche Geräusche oder Vibrationen während des Betriebs – diese können auf Verschleiß oder Defekte hindeuten. Auch eine plötzlich reduzierte Förderleistung sollte Sie aufmerksam machen. In solchen Fällen ist eine Überprüfung durch einen Fachmann ratsam.
Fazit: Nachhaltige Gartenbewässerung mit Grundwasserpumpen
Eine Grundwasserpumpe stellt eine nachhaltige und kosteneffiziente Lösung für die Gartenbewässerung dar. Die Anfangsinvestition amortisiert sich durch die eingesparten Wasserkosten meist innerhalb weniger Jahre. Zudem schonen Sie wertvolle Trinkwasserressourcen und machen sich unabhängig von Bewässerungsverboten in Trockenperioden.
Bei der Planung sollten Sie die rechtlichen Rahmenbedingungen beachten und die Pumpe sorgfältig nach Ihren individuellen Bedürfnissen auswählen. Mit der richtigen Installation und regelmäßiger Wartung wird Ihre Grundwasserpumpe zu einem zuverlässigen Helfer für viele Jahre.
Die Kombination mit effizienten Bewässerungssystemen und einer intelligenten Steuerung maximiert den Nutzen Ihrer Grundwasserpumpe. So schaffen Sie eine optimale Wasserversorgung für Ihren Garten – umweltfreundlich, kostengünstig und nachhaltig.
+ Wie tief muss mein Brunnen für eine Grundwasserpumpe sein?
Die benötigte Brunnentiefe hängt vom Grundwasserspiegel in Ihrer Region ab. Grundsätzlich gibt es zwei Szenarien:
Für flache Grundwasserstände (bis 7-8 Meter): Hier reicht ein Rammbrunnen aus, den Sie mit etwas handwerklichem Geschick selbst anlegen können. Dafür eignen sich Gartenpumpen oder Hauswasserwerke, die das Wasser oberirdisch ansaugen.
Für tiefere Grundwasserstände (8-100 Meter): Hier benötigen Sie einen professionell gebohrten Bohrbrunnen und eine Tiefbrunnenpumpe. Diese schlanken Pumpen werden direkt ins Wasser abgesenkt und fördern aus großen Tiefen.
Tipp: Erkundigen Sie sich bei Nachbarn mit Brunnen oder beim lokalen Wasseramt über die Grundwassertiefe in Ihrem Gebiet. Planen Sie Ihren Brunnen etwa 2-3 Meter tiefer als den Grundwasserspiegel, um auch bei Schwankungen ausreichend Wasser zu haben.
+ Was kostet eine Grundwasserpumpe für den Garten?
Die Gesamtkosten setzen sich aus Brunnen und Pumpe zusammen und variieren je nach Ihren Anforderungen:
Günstige Einstiegslösung (500-1.000 Euro): Ein selbst angelegter Rammbrunnen (ab 200 Euro Material) kombiniert mit einer einfachen Gartenpumpe (200-800 Euro).
Mittleres Segment (2.000-4.000 Euro): Professionell gebohrter Brunnen (1.500-3.000 Euro) mit hochwertiger Tiefbrunnenpumpe (500-1.500 Euro).
Komfort-Lösung (3.000-6.000 Euro): Bohrbrunnen mit automatischem Hauswasserwerk und intelligenter Steuerung.
Diese Investition amortisiert sich meist in 3-5 Jahren durch eingesparte Wasserkosten. Denken Sie auch an Zubehör wie Trockenlaufschutz, Wasserfilter und Bewässerungsschläuche.
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+ Brauche ich eine Genehmigung für einen Gartenbrunnen?
Die rechtliche Situation ist nicht einheitlich und hängt von Ihrem Wohnort ab:
Anzeigepflicht (in den meisten Bundesländern): Auch wenn keine Genehmigung nötig ist, müssen Sie Ihren Brunnen bei der unteren Wasserbehörde anzeigen. Dies gilt besonders für die Gartenbewässerung mit Tiefbrunnenpumpen oder Gartenpumpen in haushaltsüblichen Mengen.
Genehmigungspflichtig sind:
- Brunnen in Wasserschutzgebieten
- Entnahme größerer Wassermengen (oft ab 3-5 m³ täglich)
- Gewerbliche Nutzung
Mein Rat: Kontaktieren Sie vor dem Kauf Ihrer Brunnenpumpe und dem Anlegen des Brunnens Ihre lokale Wasserbehörde. Die Auskunft ist kostenlos und erspart Ihnen später mögliche Bußgelder oder sogar den Rückbau. Häufig gibt es auch Informationsblätter, die Sie online abrufen können.
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+ Welche Grundwasserpumpe eignet sich am besten für meinen Garten?
Die richtige Wahl hängt von drei Faktoren ab: Grundwassertiefe, Gartengröße und gewünschter Komfort.
Für kleine bis mittelgroße Gärten (bis 500 m²) mit flachem Grundwasser: Eine klassische Gartenpumpe reicht völlig aus. Sie ist günstig, einfach zu installieren und wird oberirdisch betrieben.
Für mittlere Gärten mit Komfortanspruch: Ein Hauswasserwerk ist ideal. Es schaltet sich automatisch ein und hält konstanten Druck – perfekt für die Kombination mit Bewässerungscomputern und Tropfbewässerungssystemen.
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Bei tiefem Grundwasser (ab 8 Meter): Hier führt kein Weg an einer Tiefbrunnenpumpe vorbei. Achten Sie auf ausreichende Förderhöhe und -menge. Für große Gärten empfehle ich Modelle mit mindestens 4.000 Litern pro Stunde.
Wichtiges Zubehör: Ergänzen Sie Ihre Pumpe mit einem Trockenlaufschutz und einem Vorfilter für längere Lebensdauer.
+ Kann ich meine Grundwasserpumpe mit einer automatischen Bewässerung kombinieren?
Ja, das ist sogar die ideale Kombination! Eine Grundwasserpumpe mit automatischer Bewässerung spart enorm Zeit und Wasser.
Beste Kombination: Ein Hauswasserwerk mit Bewässerungscomputer. Der Druckbehälter im Hauswasserwerk sorgt dafür, dass die Pumpe nicht bei jedem Bewässerungsvorgang anspringt, was Energie spart und die Lebensdauer erhöht.
Intelligente Steuerung: Moderne Bewässerungscomputer mit Bodenfeuchtesensoren messen die tatsächliche Feuchtigkeit und bewässern nur bei Bedarf. Kombiniert mit Tropfbewässerung oder Perlschläuchen erreichen Sie maximale Effizienz.
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Wichtig: Installieren Sie einen Wasserfilter zwischen Pumpe und Bewässerungssystem, um Verstopfungen durch Sedimente zu vermeiden. Für größere Flächen eignen sich auch automatische Regner.
+ Wie viel Strom verbraucht eine Grundwasserpumpe?
Der Stromverbrauch hängt von Leistung und Nutzungsdauer ab, ist aber meist überschaubar und deutlich günstiger als Leitungswasser.
Typische Leistungsaufnahme:
Rechenbeispiel: Eine 1.000-Watt-Pumpe, die täglich 30 Minuten läuft, verbraucht etwa 15 kWh pro Monat. Bei 0,30 €/kWh sind das nur 4,50 € monatliche Stromkosten – deutlich weniger als Leitungswasser kosten würde.
Spartipp: Nutzen Sie einen Bewässerungscomputer mit Timer, um die Laufzeit zu optimieren. Bewässern Sie früh morgens oder abends – das spart nicht nur Strom, sondern auch Wasser durch geringere Verdunstung. Wer möchte, kann die Pumpe auch mit einer Solar-Pumpensteuerung betreiben.
+ Was muss ich im Winter mit meiner Grundwasserpumpe machen?
Die Wintervorbereitung ist entscheidend, um Frostschäden zu vermeiden – allerdings unterscheidet sich die Vorgehensweise je nach Pumpentyp.
Oberirdische Pumpen (Gartenpumpen und Hauswasserwerke): Diese müssen vor dem ersten Frost vollständig entleert werden. Öffnen Sie alle Ablassschrauben und lassen Sie das Wasser komplett ablaufen. Lagern Sie die Pumpe idealerweise frostfrei im Keller oder Gartenhaus. Die Schläuche ebenfalls entleeren.
Tiefbrunnenpumpen: Diese können meist im Brunnen bleiben, da sie sich unterhalb der Frostgrenze befinden. Dennoch sollten Sie die oberirdischen Leitungen entleeren und Absperrhähne schließen.
Profitipp: Installieren Sie automatische Entleerungsventile in Ihrem System. Diese öffnen sich bei Druckabfall automatisch und verhindern Frostschäden. Im Frühjahr vor Wiederinbetriebnahme alle Dichtungen auf Risse überprüfen.
+ Wie lange hält eine Grundwasserpumpe?
Die Lebensdauer einer Grundwasserpumpe variiert stark und hängt von Qualität, Wartung und Nutzungsintensität ab.
Typische Lebensdauer:
So verlängern Sie die Lebensdauer: Installieren Sie unbedingt einen Trockenlaufschutz – Trockenlauf ist die häufigste Schadensursache! Ein Vorfilter schützt vor Sedimenten und Sand.
Wartungstipps: Reinigen Sie Filter regelmäßig, überprüfen Sie jährlich die Dichtungen und entleeren Sie oberirdische Pumpen im Winter vollständig. Investieren Sie lieber in Qualität – Markenpumpen mit Überhitzungsschutz halten deutlich länger und sparen langfristig Geld.
+ Welche Fördermenge braucht meine Gartenpumpe?
Die benötigte Fördermenge hängt von Ihrer Gartengröße und der Art der Bewässerung ab. Hier eine praktische Orientierung:
Für kleine Gärten (bis 200 m²): Eine Gartenpumpe mit 3.000 Litern pro Stunde reicht aus. Ideal für Tropfbewässerung oder einzelne Rasensprenger.
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Für mittelgroße Gärten (200-500 m²): Empfehlenswert sind Pumpen mit 4.000-5.000 Litern pro Stunde. Diese schaffen mehrere Kreisregner gleichzeitig.
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Für große Gärten (über 500 m²): Greifen Sie zu leistungsstarken Tiefbrunnenpumpen mit mindestens 6.000 Litern pro Stunde.
Faustformel: Rechnen Sie etwa 10-15 Liter pro Quadratmeter und Woche in trockenen Perioden. Beachten Sie auch die Förderhöhe – je tiefer das Wasser und je höher Ihr Garten liegt, desto mehr Leistung benötigen Sie. Ein Durchflussmesser hilft beim Optimieren Ihres Systems.
+ Kann ich Grundwasser auch für Gemüsebeete verwenden?
Ja, Grundwasser eignet sich hervorragend für Gemüsebeete – oft sogar besser als Leitungswasser!
Vorteile für Gemüse: Grundwasser ist in der Regel kalkärmer und chlorfrei, was besonders empfindlichen Gemüsepflanzen zugutekommt. Die konstant kühle Temperatur schont die Wurzeln bei Hitze. Viele Gärtner berichten von kräftigerem Wachstum und besserem Geschmack.
Optimale Bewässerung: Kombinieren Sie Ihre Grundwasserpumpe mit einer Tropfbewässerung für Gemüsebeete. Das spart Wasser und verhindert Pilzkrankheiten durch nasses Laub. Perlschläuche sind ebenfalls ideal.
Wichtig zu beachten: Installieren Sie einen Feinfilter, besonders bei Tropfsystemen. In manchen Regionen sollten Sie das Wasser vor der ersten Nutzung auf Nitrat und Schwermetalle testen lassen. Ein Bewässerungscomputer mit Zeitschaltuhr ermöglicht morgendliches Gießen – ideal für Gemüse.